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05.08.14

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Willkommen auf meiner neuen Buch-Website!

Auf meinen neuen Seiten wird es um Bücher gehen - Lesen, Rezensieren, Stöbern, denn das ist meine Welt. Am liebsten lese ich prickelnde Bücher voller Romantik, es darf aber auch gern spannend oder erotisch zugehen. Was ich überhaupt nicht mag, sind Gruselschocker und Fantasy. Bei Fantasy-Romanen gefallen mir meistens nur die ausgesprochen liebevoll gestalteten Cover von den fremden Welten.

Besprochen werden hier nur selbst gekaufte Bücher und höchstens noch solche, die ich von Freunden und Verwandten geschenkt bekommen habe. Rezensionsexemplare von Verlagen oder Autoren finden keine Beachtung und sind auch ausdrücklich nicht erwünscht - dies ist schließlich meine reine Hobbyseite und so soll es bleiben!

                                                                                              Eure Nadine

Meine Pauline:

Ich lese gerade ...

vor 4 Jahren zugelaufen und geblieben

... den Roman "Ruhm" vom Bestseller-Autor Daniel Kehlmann (rowohlt). Ich liebe gelungene Kurzgeschichten, und da das Buch aus insgesamt 9 Kurzgeschichten zusammengestellt ist, bin ich schon sehr gespannt, wie das im einzelnen umgesetzt wurde. Nach der grandiosen "Vermessung der Welt" darf man vom Autor wohl einiges erwarten ...

 

Zuletzt gelesen ...

 

... den Roman "Dunkles Licht in heller Nacht" vom Hamburger Autor Wolfgang A. Gogolin (oldigor).

 

138 Seiten, Oldigor-Verlag 

 € 8,99  ISBN 978-3945016060

 

 

 

 

Vom Oldigor-Verlag hatte ich schon ein paar Bücher gelesen, da werden hauptsächlich nette Liebesromane gemacht. Gut Lesbares und leicht Verdauliches für zwischendurch in der Bahn oder auch im Bus, wenn man wie ich Shades-Of-Grey-Klone und ähnliches mag.

In aktuellen Romanen ist es ja leider oft so, dass auf den ersten fünf bis acht Seiten der große Knalleffekt kommt und dass danach die Geschichte dann langsam aber sicher über 400 Seiten ausplätschert. Beim Krimi "Dunkles Licht in heller Nacht" ist es genau anders herum, was mir wirklich viel besser gefällt. Und es sind auch keine 400 Seiten.


Die Erlebnisse dreier Pariser Polizisten um Ermittlungen, Liebe und Verlust beginnen beinahe nebenbei, mitten im alltäglichen und eintönigen Einerlei. Sie gestalten sich aber nach und nach immer rasanter und spannender, man erfährt viel Persönliches. Da geht es um Liebe, um ausufernde Fresssucht (Paris ist bekannt für seine grandiosen, aber leider ziemlich dick machenden Leckereien) und ja, auch um Trauer und ihre echt an manchen Stellen ausgesucht schräge Form der (Nicht-) Bewältigung.

Gogolin hat Sinn fürs, sagen wir mal, Ungewöhnliche und Abseitige. Witzig ist dabei seine lockere Art zu schreiben, die niemals in billige Gags oder oberflächliche Scherzchen abdriftet. Im Gegenteil, die wenigen krassen Szenen bekommen durch den entspannten Schreibstil eine besondere Tiefe, finde ich.


Mitten im schön eingefangenen Flair der französischen Hauptstadt verfolgt man gebannt die Irrwege der Figuren, die viel mit dem Schicksal und mit sich selbst zu kämpfen haben. Das ist an einigen Stellen extrem komisch und im gleichen Moment ein wenig tragisch.
Wenn ich es zusammenfassen soll: "Dunkles Licht in heller Nacht" ist gut gemachte und ja, auch feinsinnige Unterhaltung, bei der nicht nur das Kriminalistische im Vordergrund steht.
Ich habe gesehen, dass es von dem Autor auch noch gesammelte Kurzgeschichten gibt, demnächst werde ich mir wohl den "Geist der Venus" schenken lassen und dann hier darüber berichten.

 

 

 

... und die Geschichtensammlung "Unbefugtes Betreten" von Julian Barnes

 

304 Seiten Verlag Kiepenheuer & Witsch

€ 19,99   978-3462044805

 

 

 

Ob der frisch geschiedene Immobilienmakler Vernon nicht akzeptieren kann, dass seine Freundin ein Geheimnis hat, das sie nicht preisgeben möchte, ob Phil und Joanna über Sex, Krebs, die Wirtschaft oder Orangenmarmelade diskutieren, ob die Schriftstellerinnen Jane und Alice vor allem Eifersucht füreinander empfinden oder ein Garten Auslöser für eine Ehekrise wird – Julian Barnes legt die menschlichen Stärken und Schwächen, den Rhythmus, den das Leben hat, mit feinem Humor und einem klaren Blick für die alltäglichen Niederlagen und Siege bloß.Nach dem riesigen Erfolg von »Vom Ende einer Geschichte« beweist der Booker-Preisträger Julian Barnes einmal mehr, warum er einer der wichtigsten zeitgenössischen Autoren ist und von Kritik wie Leserschaft gleichermaßen verehrt wird.

Julian Barnes überliefert hier keine gewaltigen Erzählungen aus dem prallen Leben, er erzählt vielmehr ganz kleine, beinahe belanglose Geschichtchen. Er hat mich sofort mitgenommen diese kleinen Welten, weil er wirklich ein aufmerksamer Beobachter und ein noch begnadeterer Erzähler ist. Man gewinnt schnell den Eindruck, bei den Unterredungen der einzelnen Figuren anwesend zu sein, gewissermaßen mitreden zu können. Barnes schreibt sehr elegant und scharfsinnig, feiner britischer Humor ist ihm naturgemäß nicht fremd.
Jedoch zehren diese, ja, wenn man sie so nennen will, Kurzgeschichten, auch tatsächlich nur von der beeindruckenden Erzählkunst und werden letztlich von der Ausdrucksfähigkeit des Schriftstellers getragen. Inhaltlich gibt es eigentlich nichts groß Erwähnenswertes, alles plätschert ein wenig dahin. Kann man sicher lesen, muss man aber nicht unbedingt.

 

Fotosammlung

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BergeWerfen Sie einen Blick auf meine neue Online-Fotosammlung. Sie enthält ein paar Bilder von meinen Urlaubsreisen - und es werden sicher bald noch mehr. Also, sowohl die Reisen als auch die Bilder. ;-)

 

Mein SUB

Bordeaux / Paul Torday
Kein Traumprinz ist einer zu wenig / Rike Stienen
Die Spieluhr / Ulrich Tukur
Er ist wieder da / Timur Vermes
1913: Der Sommer des Jahrhunderts / Florian Illies

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Stand: 05.08.14